Als nationales inter- und transdisziplinäres Netzwerk fördert das Forum das Wissen und den Diskurs über Landschaft und landschaftsverändernde Prozesse. Es setzt sich für nachhaltige Gestaltungs-, Entwicklungs- und Schutzkonzepte ein. Die Alpen sowie Pärke und Schutzgebiete bilden dabei Schwerpunkte des Forums.mehr

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Pärke

Die Pärke von nationaler Bedeutung zeichnen sich durch schöne Landschaften, reiche Biodiversität und hochwertige Kulturgüter aus. Als Modellregionen der nachhaltigen Entwicklung, in denen ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen gleich gewichtet und gefördert werden, bieten sie ideale Rahmenbedingungen für die vergleichende Forschung. Das FoLAP unterstützt und koordiniert im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt diese Forschung.

  • Naturpark Gantrisch, Alp Bire
  • Naturpark Doubs, La Chaux-de-Fonds
  • Jurapark Aargau
  • Naturpark Gantrisch, Alp BireBild: Switzerland Tourism / Ivo Scholz1/3
  • Naturpark Doubs, La Chaux-de-FondsBild: Switzerland Tourism / Bafu / Marcus Gyger2/3
  • Jurapark AargauBild: Schweiz Tourismus/Bafu, Renato Bagattini3/3

Heute verfügt die Schweiz über 20 Pärke oder Parkprojekte von nationaler Bedeutung. Diese werden in drei Kategorien eingeteilt:

Nationalpärke / Schweizerischer Nationalpark

  • Strenger Schutz, kaum menschliche Eingriffe
  • Ziele: Sicherstellen der freien Entwicklung der Natur, Bildung und Sensibilisierung, Forschung

Regionale Naturpärke

  • Ländliche Gebiete mit hohen Naturwerten
  • Ziele: Erhaltung und Aufwertung der Kultur- und Naturlandschaft, Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft in der Region, Bildung und Sensibilisierung

Naturerlebnispärke

  • Ungestörte Lebensräume in Stadt-/Agglomerationsnähe
  • Ziele Kernzone: Sicherstellen der freien Entwicklung der Natur, Bildung und Sensibilisierung
  • Ziele Umgebungszone: Angebot von Naturerlebnissen, Bildung und Sensibilisierung

Zwei Regionale Naturpärke sind gleichzeitig UNESCO Biosphärenreservate. Die UNESCO Welterbegebiete Sardona, Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und Monte San Giorgio werden ebenfalls miteinbezogen.

Details: siehe BAFU-Pärkeseite